Freitag, 11. September 2009

Betriebsinterne Weiterbildung – Sicherungs- und Klettertechnik


Schon lange sprachen wir über eine interne Weiterbildung und am gestrigen Abend sollte es dann auch endlich soweit sein. Auf der Suche nach einem geeigneten Weiterbildungsort fiel die Entscheidung auf das verschlafene Dörfchen Tessin mitten im Herzen von Nordvorpommern. Hier fanden wir die perfekten Voraussetzungen für unser Sicherungs- und Klettertechniktraining. Nach einem soliden Arbeitstag machten wir uns auf die lange Reise nach Tessin. Abfahrtsort war Stralsund. Die Fahrt nach Tessin wurde geprägt durch eine hitzige Diskussion, welche Route nun die effektivste wäre. Ist es die Strecke über die A20 oder die über die zahlreichen vereinsamten Straßendörfer entlang der Landstraße? Wir führen über die Landstraße, es war so schön!

Angekommen in der alten Zuckerfabrik in Tessin stand das Seilgarten Prora Team nun vor einer 8 Meter hohen und einer atemberaubenden 13 Meter hohen mit Überhängen übersäten Kletterwand. Die facettenreichen Griffe und Kletterrouten sollten uns an diesem Abend alles abverlangen. 1,2 ,3 die Gurte und Schuhe angezogen, ging es zur Erwärmung und Eingewöhnung an die 8 Meter Wand. Selbst das medizinische Begleitteam, bestehend aus den routinierten Ärztinnen Nicole und Maya sowie der liebreizenden Krankenschwester Marie, folgte dem Ruf der Kletterwand.

Jeder von uns versuchte sich an unterschiedlichen Routen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Ich denke alle gelangten an ihre Grenzen, na ja wenigstens an die physische Belastungsgrenze! Jeder sicherte jeden und konnte sich auf seinen Teampartner verlassen. Ok, ich hatte ein komisches Gefühl in der Bauchgegend als dann doch Angelika mich sicherte und ich aus 13 Meter Höhe zur Chefin hinabsah und nur ein schelmisches Grinsen vernahm. Selbst unseren besten Trainer Axel konnten wir mit vereinten Kräften ordnungsgemäß sichern, auch wenn ich ihm in ca. 1 Meter Höhe über dem sicheren Boden begegnete!

Fazit 1 des Abends: Liebe Gäste die Kletterwand bei uns im Park im Parcours 9 ist für uns seit dem gestrigen Abend nur noch Spielkramm.

Fazit 2 des Abends: Es war eine tolle Herausforderung und nun wissen wir, wo wir ab und zu in den Wintermonaten hinreisen werden.


Euer René


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